Praxis Dr. med.
Wolf Bergmann

Rittersporn

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Gesetzmäßigkeiten einer Heilung

Wenn Symptome schwinden: Unterdrückung oder Heilung?

Wenn Symptome („Krankheitszeichen“) Ausdruck einer Störung der Lebenskraft (Dynamis) sind – ist dann das Verschwinden von Symptomen Ausdruck einer Heilung, d.h. einer Aufhebung der Störung der Lebenskraft? Ja und Nein!

In der konventionellen Medizin  ist es üblich, einen Hypertonus mit einem Antihapertonikum, eine bakterielle Infektion mit einem Antibiotikum usw. zu behandeln. Wenn der Blutdruck „normal“ ist, die Infektion abgeklungen, ist dann der Mensch gesund? Ja und Nein!

Es kommt ganz darauf an, ob nach einer solchen Therapie die Lebenskraft wieder in ihre Mitte („Medi“-zin. „Remedium“) zurückschwingt und gekräftigt aus diesem Prozeß hervorgeht. Oder ob der Organismus weiter im Ungleichgewicht ist und die Störung der Lebenskraft nicht behoben ist. Dann wird ein Symptom nur durch dauernden Einsatz von Anti-Mitteln in Schach gehalten. Und / oder der Organismus reagiert auf die anhaltende Störung mit einem Wechsel der Symptome auf eine andere Ebene (als „Etagenwechsel“ inzwischen auch in der Schulmedizin bekannt.).

Aus ganzheitlich homöopathischer Sicht ist Heilung daran zu erkennen, daß auf allen Ebenen, der körperlichen, der seelischen und der geistigen, eine Gesundung, eine Stärkung, eine  Aufhebung von Beschwerden und Beschränkungen, ein Gewinn an innerer und äußerer Freiheit erlebbar und beobachtbar ist.

Viele ganzheitliche Behandler beobachten Gesetzmäßigkeiten, nach denen Heilung geschehen kann und die eine Unterscheidung von Unterdrückung von Symptomen und Heilung erleichtern:

Eine Krankheit heilt von innen nach außen, von oben nach unten und Symptome verschwinden in umgekehrter zeitlicher Reihenfolge, wie sie lebensgeschichtlich aufgetreten sind. (sog. Heering`sche Regel.)

Beispiel: Wenn ein kindliches Ekzem „erfolgreich“ behandelt wurde, die Haut frei ist und das Kind jetzt Heuschnupfen hat, handelt es sich um eine Unterdrückung und nicht um Heilung. (Dies kann bei allopathischer wie bei homöopathischer Behandlung geschehen.)

Wenn ein vorher an Heuschnupfen erkranktes Kind nach Behandlung des Heuschnupfens Asthma entwickelt, ist ein weiterer Etagenwechsel geschehen als Folge einer unterdrückenden Behandlung.

Wenn das Asthmakind bei einer homöopathischen Behandlung erst Heuschnupfen, dann ein Ekzem entwickelt und das Asthmasymptom verschwindet, so handelt es sich um die Einleitung einer Heilung.

Wenn ein schwer rheumakranker Patient nach einem Mittel weniger Schmerzen hat, aber depressiv geworden ist, handelt es sich um Unterdrückung. Wenn er besser schläft, wieder voller kreativer Ideen ist und weniger depressiv, aber seine Gelenke sind rot und tun weh, dann ist er auf einem Weg der Heilung.

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